Valentina Service
für Ihr Boot



Boot Service
Wartung, Reparatur und Veredelung – wir machen die Arbeiten bei uns auf dem Hof, mit eigener Werkstatt und eigenem Portalkran. Kein Transport zu einer zweiten Werkstatt, keine Zwischenstation, ein Ansprechpartner von der Annahme bis zur Übergabe.
Vom Motorservice nach Herstellervorgabe über den Unterwasseranstrich im Neuaufbau bis zur Schlauchbootreparatur und zum neuen Decksbelag: Was Ihr Boot braucht, sehen wir am Boot. Und wenn eine Arbeit sich nicht lohnt, sagen wir Ihnen das, bevor sie angefangen wird.
Am einfachsten ist es, wenn Sie uns beim Auswassern ansprechen – dann steht das Boot ohnehin bei uns, und vieles lässt sich im selben Termin erledigen.

Motorenservice
Ein Bootsmotor hat es deutlich schwerer als ein Automotor. Er zieht Seewasser durch seinen Kühlkreislauf, läuft über Stunden unter hoher Last und steht dazwischen monatelang still. Genau deshalb geben die Hersteller präzise Wartungspläne vor: welches Teil nach wie vielen Betriebsstunden getauscht wird, welches Öl hineingehört, mit welchem Drehmoment angezogen wird.
Wir halten uns daran. Nicht, weil es auf dem Papier gut aussieht, sondern weil diese Intervalle darüber entscheiden, ob ein Motor zehn Jahre hält oder fünf – und weil eine lückenlose Wartungshistorie beim späteren Verkauf bares Geld wert ist.
Wir arbeiten dabei herstellerunabhängig. Auf unserem Hof stehen Mercury, Suzuki, Yamaha, Honda und Hidea nebeneinander, Zweitakter wie Viertakter, vom kleinen Hilfsmotor bis zur großen Maschine am RIB.
Neben der Wartung übernehmen wir Reparaturen und den kompletten Motorwechsel. Mit unserem Portalkran heben wir Außenborder sicher vom Spiegel und setzen den neuen Motor samt Schaltung, Steuerung und Instrumenten wieder auf – alles bei uns auf dem Hof, ohne Transport zu einer anderen Werkstatt.
- Motoröl und Ölfilter
- Getriebeöl und Dichtungen
- Zündkerzen und Kraftstofffilter
- Impeller und Kühlwasserführung
- Anoden, Propeller und Antrieb
- Schaltung, Gasgestänge und Steuerung
- Zustand aufnehmenBetriebsstunden, Wartungshistorie und Auffälligkeiten – bevor irgendetwas geöffnet wird.
- Wartung nach PlanÖl, Filter, Kerzen, Impeller, Getriebeöl, Anoden: was der Hersteller für dieses Intervall vorsieht.
- Prüfen und einstellenKühlwasserführung, Schaltung, Steuerung, Propeller und Antrieb werden kontrolliert.
- ProbelaufDer Motor läuft, bevor er zurückgeht – Sie holen kein ungetestetes Boot ab.



Unterwasseranstrich
Alles unterhalb der Wasserlinie arbeitet dauerhaft gegen Bewuchs und Feuchtigkeit. Ein sauber aufgebauter Unterwasseranstrich ist deshalb keine Kosmetik, sondern Substanzschutz: Er hält den Rumpf frei, schützt das Laminat und sorgt dafür, dass Ihr Boot die Leistung auf den See bringt, für die es gebaut wurde.
Wir streichen nicht einfach über den alten Anstrich. Beim Neuaufbau kommt der alte Aufbau herunter, der Rumpf wird gereinigt, getrocknet und geprüft – erst dann beginnt der neue Anstrich. Nur so liegen die neuen Schichten auf tragfähigem Untergrund und nicht auf Altlasten, die sich später als Blasen oder Abplatzer zeigen.
Sechs Schichten bedeuten sechs Arbeitsgänge: Jede Lage bekommt ihre Trockenzeit, jeder Übergang wird kontrolliert, Wasserpass und Kanten werden sauber abgeklebt statt freihändig gezogen. Das dauert länger als ein schneller Anstrich in zwei Lagen – hält dafür deutlich länger.
Beim Material arbeiten wir mit Hempel. Der dänische Hersteller ist Marktführer bei Beschichtungen und liefert aufeinander abgestimmte Systeme: Grundierung und Deckschichten kommen aus einer Hand statt aus Produkten verschiedener Hersteller zusammengesetzt zu werden.
- Untergrund vorbereitenAlten Aufbau entfernen, Rumpf reinigen, trocknen lassen und auf Schäden prüfen.
- GrundierungHaftgrund als Basis für alles, was darüber kommt – abgestimmt auf Material und Zustand des Rumpfs.
- ZwischenschichtenAufbau in mehreren Lagen, jede mit ihrer vollen Trockenzeit und Sichtkontrolle.
- DeckschichtenDie eigentliche Schutzschicht, sauber bis zum abgeklebten Wasserpass gezogen.



Reinigung und Aufbereitung
Nach einer Saison im Wasser sieht man einem Boot an, wo es gelegen hat. Unter der Wasserlinie sitzen Bewuchs und Kalk, darüber liegen Fett, Ruß und der graue Film, gegen den kein Gartenschlauch mehr ankommt. Je länger der Belag bleibt, desto fester wird er – deshalb reinigen wir am liebsten direkt nach dem Auswassern, solange alles noch feucht ist.
Gereinigt wird mit Hochdruck, aber mit Augenmaß. Gelcoat, Aufkleber, Dichtungen und Kunststoffscheiben vertragen nicht überall denselben Druck und denselben Abstand. Empfindliche Stellen machen wir von Hand, hartnäckige Bereiche bekommen Zeit und das passende Mittel statt einfach mehr Druck.
Reinigen macht die Oberfläche sauber – zurück bringt es sie nicht. Gelcoat verliert unter UV-Strahlung über die Jahre seinen Glanz, wird stumpf und kreidig, dazu kommen feine Kratzer und Schrammen vom Steg. Genau hier beginnt die Aufbereitung: Wir schleifen und polieren in mehreren Stufen, von grob nach fein, bis die Oberfläche wieder Tiefe hat.
Zum Schluss wird versiegelt – der Teil, der über die Saison trägt. Die Versiegelung schützt gegen UV und Schmutz und sorgt dafür, dass das Boot länger sauber bleibt und beim nächsten Mal leichter zu reinigen ist. Ohne sie steht dieselbe Arbeit im nächsten Jahr wieder an.
- Bewuchs und Kalk unter der Wasserlinie
- Rumpf, Aufbau und Cockpit
- Stumpfes, kreidiges Gelcoat
- Feine Kratzer und Stegschrammen
- Edelstahl und Beschläge
- Versiegelung als Schutz für die Saison
- GrobreinigungBewuchs, Kalk und Schmutz herunter – mit Hochdruck, empfindliche Stellen von Hand.
- Oberfläche beurteilenReicht Polieren, oder muss vorher geschliffen werden?
- Schleifen und polierenIn mehreren Stufen, bis Kratzer verschwinden und der Glanz zurück ist.
- VersiegelnSchutzschicht gegen UV und Schmutz – der Teil, der die Saison über hält.



Schlauchboot-Reparatur
An einem Schlauchboot arbeiten Sonne, Wasser und Bewegung ständig gegen die Verklebung. Irgendwann zeigt sich das: Ein Scheuerstreifen löst sich, eine Naht gibt nach, der Schlauch steht morgens weicher da als am Abend zuvor, oder eine Kante am Steg hinterlässt einen Riss. Kaum eines dieser Probleme ist ein Grund, ein Boot abzuschreiben.
Der erste Schritt ist immer, die Ursache zu finden statt nur die Stelle zu flicken. Ein Schlauch, der langsam Luft verliert, hat selten dort ein Leck, wo man es vermutet – oft sitzt es an einem Ventil, einer Naht oder am Übergang zum Rumpf.
Beim Kleben entscheidet die Vorbereitung über die Haltbarkeit. Der alte Kleber muss vollständig herunter, das Gewebe wird gereinigt, angeschliffen und vorbehandelt, die Fläche sauber abgeklebt. Erst dann wird verklebt – und danach bekommt die Stelle ihre Aushärtezeit, bevor wieder Druck auf den Schlauch kommt. Wer hier abkürzt, klebt dieselbe Naht in zwei Monaten noch einmal.
Bringen Sie Ihr Boot vorbei oder schicken Sie uns vorab ein Foto der Stelle. Meistens lässt sich schon daran erkennen, was auf Sie zukommt.
- Schaden suchenUndichte Stelle orten, dazu Nähte, Ventile und den Übergang zum Rumpf mitprüfen.
- Altkleber entfernenDie Stelle wird geöffnet und der alte Kleber vollständig abgetragen.
- Fläche vorbereitenGewebe reinigen, anschleifen, vorbehandeln und die Kante sauber abkleben.
- Verkleben und aushärtenVerklebung setzen, Aushärtezeit einhalten – erst danach kommt wieder Druck auf den Schlauch.



Decksbelag von HLF Marine
Ein Teakdeck ist schön – solange man es pflegt. Es vergraut unter der Sonne, es will geölt oder geschliffen werden, es nimmt Fett und Sonnencreme auf, und nach einigen Jahren werden die Fugen zum Thema. Wer sein Boot benutzen und nicht bewirtschaften möchte, landet früher oder später bei der Frage, ob es auch anders geht.
Es geht. HLF Marine fertigt einen Decksbelag aus hochwertigem, UV-stabilem Kunststoff, der echtem Teak in Optik und Haptik sehr nahe kommt – durchgefärbt, ohne Füllstoffe und zu 100 % recycelbar. Entwickelt wurde das Material am Bodensee, gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Kunststofftechnik; gefertigt wird es in Bodman-Ludwigshafen.
Der Belag entsteht als geschlossene Matte ohne Schweißnähte, die Fugen sind gefräst statt aufgeklebt. Deshalb gibt es keine Kanten, an denen sich mit der Zeit etwas löst, und keine Nähte, unter die Wasser kriecht.
Decksbeläge aus Bodman-Ludwigshafen am Bodensee. Wir messen Ihr Deck auf, lassen den Belag passgenau fertigen und verlegen ihn.- Kein Ölen, kein Streichen, kein Vergrauen
- Rutschfest auch im Nassen
- Fett und Sonnencreme ziehen nicht ein
- Kein Algen- oder Moosansatz in den Fugen
- Leichter als Teak – weniger Gewicht an Deck
- Mehrfach abschleifbar, Flecken gehen wieder heraus
- Aufmaß mit SchabloneWir nehmen Ihr Deck passgenau auf – inklusive Luken, Beschlägen und Rundungen.
- Digitalisieren und fräsenHLF überträgt die Schablone, legt den Stabverlauf fest und fräst den Belag exakt für Ihr Boot.
- Untergrund vorbereitenReinigen, anschleifen, prüfen. Ohne tragfähigen Untergrund hält auch der beste Belag nicht.
- VerlegenMit Systemkleber für große Flächen oder als Peel & Stick. Kein Beschweren, kein Vakuum nötig.



Vor Ort bei Ihnen
Unser maßgeschneiderter Vor-Ort-Bootsservice bietet Ihnen individuelle Lösungen. Wir kommen zu Ihnen, um Wartungen, Reparaturen und Anpassungen durchzuführen – dort, wo Ihr Boot liegt, ohne dass Sie es erst zu uns bringen müssen.
Wir liefern Ihnen auch Ihr neues Boot bis zum Gewässer Ihrer Wahl. Genießen Sie erstklassigen Service und Komfort, egal ob Sie am Wasser sind oder zuhause.
Sagen Sie uns, wo Ihr Boot liegt und worum es geht. Dann sagen wir Ihnen, ob sich die Arbeit vor Ort erledigen lässt oder ob sie besser in die Werkstatt gehört – ehrlich, bevor jemand losfährt.


Sie wissen nicht genau, was Ihr Boot braucht?
Dann schauen wir es uns an. Schreiben Sie uns kurz, worum es geht – oder sprechen Sie uns beim Auswassern an. Wir sagen Ihnen ehrlich, was sinnvoll ist und was warten kann.
Anfrage senden
Sagen Sie uns kurz, worum es geht – wir melden uns zeitnah.